Porträt

Aufgewachsen bin ich in einem Dorf bei Tübingen, Baden-Württemberg, in einem multinationalen Haushalt und mit Blick auf weite, leere Kornfelder.

Mit siebzehn veröffentlichte ich mit dem Deutschen Theaterverlag mein Erstlingswerk. Danach arbeitete ich an Theatern und studierte währenddessen an der Universität Tübingen Literatur, kognitive Linguistik, Philosophie und Altphilologie.

Nach dem Studium schrieb ich professionell für den Film. Dank dem Vertrauen erfahrener Autoren und Produzenten durfte ich dieses Handwerk in der Praxis lernen.

Philosophie, Sprache und Sprachen sind mir weiterhin Herzensthemen, über die ich gerne schreibe – beispielweise hier. Wichtig ist mir dabei ein geerdeter Zugang, der nach Erkenntnis greift, ohne dabei in akademische Luftlöcher zu geraten.
Auch in Skripten geht es mir in erster Linie darum, etwas zu verstehen. Ich schreibe narrativ, weil Handlungen ein Weg sind, Themen und Zusammenhänge des menschlichen Daseins klarer zu sehen – und seine eigenen Annahmen dazu gnadenlos zu hinterfragen. Im echten Leben und in der Philosophie kann man sich in Gedankenspielen verlieren. Aber das narrative Schreiben, wie alle abbildende Kunst, zwingt zur Ehrlichkeit.

Im Film habe ich das Plotschreiben gelernt und im Theater den Witz und die Ambiguität. Jedes Projekt, ob TV-Wirtschaftskrimi oder Bühnenmonolog, gehe ich mit diesen beiden Perspektiven an.

Derzeit lebe ich in Tübingen und Wien, und schreibe vor allem Drehbücher und Theaterskripte.

Kontakt
Für Anfragen jeder Art —